Anwendung
Eine Spannungsbegrenzungseinrichtung (SBE) schützt technische Anlagen und muss eingebaut werden, wenn folgende Bedingungen zutreffen:
- Es gibt metallische Bauteile (z. B. Brücken, Mastkonstruktionen), die weniger als 2 Meter von der Mitte der Gleise entfernt sind.
- Diese Bauteile befinden sich in einem Bereich, in dem eine Oberleitung (z. B. für Züge) vorhanden ist, oder sie sind direkt mit einer anderen Bahnanlage elektrisch verbunden (z. B. bei gemeinsam genutzten Gleisen).
Wichtig:
Die SBE muss außerhalb des Gefahrenbereichs der Gleise aufgestellt werden, also dort, wo keine direkte Gefahr für Menschen oder Anlagen besteht. Alle Kabel und Leitungen, die zur SBE gehören, müssen deutlich gekennzeichnet sein.
Der WITT SBE hat eine Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt (Kenn- Nr.: 3343340/0/016).
Funktion
Bei Überschreitung der eingegebenen Spannungskurve springt die SBE an, d.h. nach Eintritt der Einschaltkriterien werden zeitgleich die Thyristoren gezündet und das Schütz geschaltet. Die Thyristoren schalten in wenigen Millisekunden; das Schütz hat eine Schließzeit von ca. 60 ms. Mit dem Zünden der Thyristoren bricht die Spannung auf wenige Volt zusammen. Die Thyristoren bleiben gezündet, bis das Schließen des Schützes anhand der Stellung der Hilfskontakte des Schützes erkannt wurde. Danach werden die Thyristoren gelöscht. Damit übernimmt das Schütz die Last.
Die unter dem Reiter „Technische Daten“ beschriebenen Eigenschaften enthalten auch mögliche Optionen die wir für das Produkt anbieten. Bei Interesse fragen Sie uns.












