Ausgebaute Radsätze müssen in ihren geometrischen Eigenschaften aus unterschiedlichen Gründen vermessen werden.

Mit Hilfe einer Rad-Durchdreheinrichtung werden die geometrischen Daten der Räder vermessen. Dies geschieht vollautomatisch und kontaktfrei über ein Lasermesssystem. Es besteht keine Notwendigkeit, die Räder vom Zug abzumontieren. Die Bewertung der Räderqualität wird mittels eines Toleranzbandes durchgeführt. Falls Grenzwerte verletzt werden wird eine Nachricht generiert. Zusätzlich werden die Daten in einer Datenbank gespeichert. Ein Laser projiziert eine präzise Referenzlinie auf ein Rad. Das Bild wird aus mehreren Winkeln aufgenommen. Die Messung wird über eine Raddrehung durchgeführt. Die Bilder werden zusammengefügt und die 3-dimensionalen Koordinaten des Rades berechnet.

Die gesamte Messtechnik befindet sich in einem stabilen Metallrahmen der vor das Rad auf der Durchdreheinrichtung fixiert wird.

Sämtliche erreichbare und mögliche Daten werden aufgezeichnet und bewertet. Abweichungen werden erkannt und klassifiziert. Gemessen werden

  • Profil bezogene Werte wie Spurkranzhöhe und –dicke, Flankensteilheit, Radbreite und Überwalzung
  • Messwerte bezogen auf Bewegungsrichtung wie Planlauf, Rundlauf, Flachstellen, und Ausbröckelungen/Überwalzungen
  • Weitere Messwerte wie Abstand der Radinnenseiten, als auch der Durchmesser eines Eisenbahnrades als Durchmesser des mittleren Laufkreises
Entwickelt wurde ein Aufbau, mit dem die benötigten Messdaten in Form von 3D Punktwolken unter realen Bedingungen in der Zielumgebung aufgezeichnet werden können. Das optische Sensorsystem arbeitet vollständig berührungslos nach dem Triangulationsprinzip und besteht pro Rad aus je einem Messkopf mit drei Laser-Lichtschnittsensoren.
Die Messgenauigkeit liegt bei
±0,1 mm.

 

Weitere Informationen finden Sie im Projektbericht …

… oder im Datenblatt: