Aufgabenstellung: 

Während die Türen offen stehen, bzw. nicht verriegelt sind, können Passagiere und ihr Gepäck ein- und aussteigen. Wenn der Zugführer oder der Zugbegleiter die Türen schließen, können Gegenstände eingeklemmt werden, die so klein sind, dass sie von der Schließkante nicht erkannt werden und der Zug fährt an.
Teile die aus dem Zug herausstehen können Personen oder Anlagen die nah am Zug dran sind, beschädigen.

Funktion:

Der Bereich der Schließkante wird während die Tür schließt beobachtet. Die Bilder werden mit Bildern, die diesen Bereich leer zeigen, verglichen. Wenn in den Bildern Differenzen festgestellt werden, d.h. in diesem Bereich gibt es Gegenstände, wird die Tür wieder geöffnet und somit auch ein Anfahren des Zuges verhindert.

Aufbau:

Über ein Videokamerasystem mit geeigneter Beleuchtung wird der entsprechende Bereich aufgenommen und ausgewertet. Aufgebaut ist das gesamte System in einem kleinen Gehäuse mit Scheibe, das an geeigneter Stelle angebracht ist.

Ergebnis:

Schäden an Passagieren, dem Schienenfahrzeug und der Infrastruktur können vorbeugend verhindert werden.

Messgenauigkeiten:

Gegenstände größer 3mm werden erfasst.