Diese Messstation beobachtet die Differenzspannungen zwischen zwei Erdsystem. Das sind in der Regel der Rückleiter und damit das Schienenfahrzeug und auf der anderen Seite das Bauwerk, z.B. der Bahnsteig oder Gegenstände, die elektrisch mit dem Bahnsteig verbunden sind. Die an diesen Stellen abgreifbaren Spannungen können sehr leicht  gefährlich werden, da es sich vorrangig um Gleichstrom handelt.

Über Sensoren im Bahnhof werden die Spannungen aufgenommen. Wenn sich entsprechende Potentiale aufbauen (siehe EN 50122), werden die Erden kurzgeschlossen. Die Anlage besteht aus einem Schaltschrank, an den die entsprechenden elektrischen Signale herangeführt werden.

Zeitpunkt und Ort des Fehlers werden registriert und gemeldet. Das Ereignis wird analysiert. Das Problem wird durch vorübergehendes Kurzschließen behoben.

Weitere Informationen finden Sie auch unter „Schutzgeräte für Gleichstrombahnen„, bei den Erdpotentialmessgeräten und den Erdungskurzschließern.

Das folgende Bild zeigt einen beispielhaften Erdungskurzschließer.